Die Praxis des Mitgefühls ist seit Jahrhunderten ein Leitprinzip in den großen religiösen und ethischen Traditionen der Welt, und doch war sie nie dringender gebraucht als heute.
Wenn wir Mitgefühl und liebende Güte für uns selbst und andere entwickeln, finden wir zu einem beständigen Selbstwertgefühl und einer gesunden Liebe uns selbst gegenüber. Erst mit dieser Grundlage können wir unseren Geist darauf ausrichten, das Leid aller Wesen zu lindern.
Mit Mitgefühl, Güte und einem aufrichtigen Gefühl von Geschwisterlichkeit können wir wahren und dauerhaften Frieden in der Welt schaffen.
S. H. der Dalai Lama
Mitgefühl ist nicht einfach nur Mitleid oder Fürsorge für jemanden, der leidet, nicht einfach nur Warmherzigkeit gegenüber jemandem, der uns nahesteht, oder ein Erkennen der Bedürfnisse und des Schmerzes anderer. Mitgefühl ist eine beständige und praktische Entschlossenheit, alles zu tun, was möglich und notwendig ist, um dieses Leiden zu lindern.
Die besondere Stärke der buddhistischen Lehre liegt darin, dass sie die „Logik“ des Mitgefühls aufzeigt, genau wie den Schaden, den ein Mangel an Mitgefühl anrichtet.
Wenn wir Mitgefühl studieren und praktizieren, entwickeln wir eine gesündere, weniger selbstbezogene Haltung zum Leben. Indem wir Mitgefühl aus buddhistischer, persönlicher und wissenschaftlicher Perspektive betrachten, können wir an Wissen und Gewahrsein gewinnen und es anschließend durch persönliche Analyse und Reflexion vertiefen.
Probiere eine angeleitete Meditation aus
Den Himmel in dir entdecken, mit Tenzin Jigme
Meditation mit wechselnder Ausrichtung auf Atem und Gewahrsein, mit Mary Ellen
Im Gewahrsein des Jetzt ruhen, mit Patrick
Immer Donnerstags gibt es angeleitete Meditationen über Mitgefühl. Mach mit!
Vertiefe mit unseren Materialien zum Selbststudium dein Wissen in deinem eigenen Tempo.